Räuchern

Das Räuchern ist ein uraltes Handwerk der Menschheit. Unsere Vorfahren räucherten bei verschiedenen Lebensübergängen wie Geburten, Hochzeiten oder Tod, in den Rauhnächten ebenso wie nach Krankheiten. Beim Räuchern geht es darum, den Geist der Pflanze von der Materie zu lösen. Für diesen Vorgang wird die Glut des Feuers zur Transformation verwendet. Beim Räuchern spielen zwei Dinge zusammen: Das eine ist die menschliche Absicht und das andere die Kraft der Pflanzen. Das Räuchern wirkt auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene. Da der Geruchssinn sehr schnell aufnimmt, kann die Wirkung unmittelbar wahrgenommen werden.

Viele Räucherpflanzen wachsen in meinem Garten und begleiten mich daher das ganze Jahr. Die Pflanzen, Wurzeln, Flechten und Harze sammeln und trocknen ist für mich eine Lieblingsarbeit.

Wir können mit Räuchern reinigen, heilen, schützen, segnen und einen rituellen Raum erschaffen.

 

Ein (B)rauch, der Spuren hinterlässt Bericht Willisauer Bote (Januar 19)

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Räucherwerk